Sportfischer-Verein Oldenburg e.V.

Fischereischutz seit 1909



Unsere Mitglieder landen immer wieder richtig schöne Fänge – und wir feiern jeden einzelnen davon! 🎣🔥

Du hast auch was Besonderes am Haken gehabt? Dann schick uns einfach eine Mail mit ein paar Bildern und einer kurzen Story dazu. Wir teilen deinen Fang gerne hier auf unserer Seite – damit alle an deinem Angelglück teilhaben können. 🐟✨

Von Bernd Gehrmann

Bei typisch spätherbstlichem Wetter mit kühlen Temperaturen und bedecktem Himmel war ich am 30.11.2025 an der Haaren bei Oldenburg unterwegs. Das leicht trübe Wasser und die ruhigen Bedingungen boten gute Voraussetzungen zum Spinnfischen.

Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Ein schöner Hecht biss auf einen goldenen Ondex-Spinner (Größe 6) und konnte sicher gelandet werden. Mit einem Gewicht von 5,0 kg war es ein rundum gelungener Fang und erneut ein tolles Angelerlebnis an der Haaren.

Von Marcel Zanner

In den letzten Tagen war ich abends mehrfach unterwegs und habe an drei verschiedenen Tagen jeweils kurz vor dem Erfolg meinen Zielfisch verloren. Entweder war der Fisch nicht richtig gehakt, der Haken beim Wurm zu klein oder ich habe schlicht zu früh angeschlagen. Die Zander waren mir einfach nicht gegönnt.
Ich war an der unteren Hunte, an der oberen Hunte und am Drielaker See – alles vergeblich.

Also beschloss ich, meine Taktik zu ändern. Ich sagte mir: Ich stehe früh auf, gehe noch im Dunkeln los und stelle dem Stachelritter gezielt nach. Bewaffnet mit einem Köderfisch vom Vortag machte ich mich auf den Weg.

So kam es, dass ich am 11.11.2025, gegen 7:00 Uhr am Küstenkanal meine Ruten aufstellte. Der Köfi lag auf Grund, dann hieß es warten. Nebenbei fing ich ein paar Brassen und Rotaugen, doch vom Glasaugenbarsch war weit und breit nichts zu sehen oder zu spüren.

Gegen 9:00 Uhr dann plötzlich das erste Piepen am elektronischen Bissanzeiger, kurz darauf weitere Signale in immer kürzeren Abständen. Ich sprang auf, eilte zur Rute (die große Rolle hakt gelegentlich …) und gab dem Zander etwas Schnur. Erst einmal tat sich nichts. Also setzte ich mich wieder entspannt in meinen Stuhl.

Doch dann ging das Piepen erneut los – schneller, immer schneller. Der Drops war gelutscht. Oder besser gesagt: der Köfi geschluckt. Danach war es ein leichtes den 72,345 cm Zander aus dem Wasser zu holen.
Einfach ein so schönes Tier und unheimlich lecker dazu. Endlich, beim vierten Anlauf hat es geklappt.



Am Sonntag den 10.08.2025 waren Daniel Schieritz und ein Freund nur mit den Kajaks auf dem Küstenkanal unterwegs, um ein paar Barsche zu erwischen. Aber die hatten an diesem Tag keine Lust... 😅

Dafür ging plötzlich dieser Wels mit 108 cm und 10,2 kg an den kleinen Crankbait! 💥 Nach rund 20 Minuten spannendem Drill am feinen Barschgerät war der Ausnahmefisch sicher im Netz.

Statt Barschfilet gab’s also Wels – und ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst! 🔥

 




Von Mike Reins, 36 Jahre – zurück am Wasser nach 20 Jahren Pause

Am 31. August 2025, um Punkt 6:00 Uhr, stand ich an der Hunte. Es war ein kühler, dunkler Morgen, doch der Sonnenaufgang entschädigte für alles – ein echtes Naturschauspiel. Die Ruten waren schnell einsatzbereit, die Hoffnung groß. Doch nach drei Stunden Angeln lautete das nüchterne Fazit: zwei Grundeln und zwei Rotaugen – alle in eher bescheidener Größe.

Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen. Also am Nachmittag alles neu vorbereitet und auf zum Swarte-Moor-See. An den Seen habe ich meist mehr Glück – und diesmal sollte es sich bewahrheiten.

Zwei Ruten, ausgestattet mit Futterkörben, die Haken bestückt mit Maden und Mais. Die ersten Bisse ließen nicht lange auf sich warten: viele untermaßige Rotfedern und Rotaugen, aber immerhin – Fischkontakt!

Nach etwa anderthalb Stunden kam ein weiterer Biss. Wie die anderen: zaghaft, fast schüchtern. Der Fisch ließ sich die ersten fünf bis sieben Meter ganz ruhig einholen, bis er plötzlich aufdrehte und fluchtartig in Richtung der Bäume schwamm. Die Bremse knatterte, mein Puls ebenso. Ich freute mich – endlich etwas zum Drillen! Vielleicht ein schöner Karpfen?

Doch als der Fisch näher kam, war klar: Das ist kein Karpfen. Im Kescher dann die Überraschung – ein Hecht! Und was für einer: 84 cm lang und stolze 3.670 Gramm schwer. Der Haken hing glücklicherweise sauber an der Lippe, was das Abhaken erleichterte und wohl auch dafür sorgte, dass er überhaupt noch dran war.

Ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.



Auf unserem Zeltlager der Jugend am Drögenhasen Teich haben Dennis sein Sohn Milan diese schöne Schleie gefangen!




Was für ein Tag am Doben! 🎣


Um 16:30 Uhr konnte Bernd diese wunderschöne Schleie mit 53 cm und 3 kg auf 5 Maden überlisten. 💪 Ein großes Dankeschön an Ronald fürs perfekte Keschern – Teamwork zahlt sich eben aus! 😎

Ein richtig schöner Angeltag, den wir so schnell nicht vergessen. 🌞